Helden der Wildnis
Bereit für ein Abenteuer? 
 





Mein erster Mammutmarsch!


2019-04-12

53,5km Marsch und das ist erst die Hälfte !Arghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!

Vorige Woche war es soweit!Um drei Uhr früh klingelte der Wecker! Aufstehen, Frühstücken und losmarschieren!!
Aber vorher musste noch der neue Rucksack gepackt werden. Ich wählte diesmal einen 10l Rucksack von Helikon-Tex Groundhog Pack.
Folgende Dinge habe ich eingepackt:
Gear.jpg
Cap´Helikon-Tex Mesh Cap
Hut Breiter
Regenjacke Columbia 
Socken Falke und X-Socks
CRKT M16 Messer
Leatherman OHT
LED LENSER Stirnlampe H7
1,5l Degree 720 Flasche
0,5l Degree 0,5l Flasche
Rucksack Groundhog Pack  Helikon-Tex
Helikon-Tex Modular Individual Med Kit
Clawgear Haube
Clawgear Softshell Jacke Audax
Clawgear Instructor Shirt
Clawgear Combat Shirt
Helikon- Tex Urban Tactial Hose

Zuerst einmal muss ich sagen das ich um 0400Uhr früh weggegangen bin. EInfach herrlich diese Ruhe. Alles schläft nur die Tiere sind teilweise aktiv.Und die Partypeople die mit Taxis nachhause fahren und schnell stehen bleiben um sich zu übergeben. Nach meinen ersten 100 Metern kam gleich mal ein Motivationsschild auf mich zu…
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Was soll man sich dabei denken!!!

Gott sei Dank, führte mich mein Weg gleich weg von der Straße, entlang eines Baches, der Perschling. Man glaubt ja gar nicht wieviel Tiere man entdeckt und wieviele einem beobachten. Sei es ein Biber, ein Mader oder dreißig paar leuchtende Augen starren dich an, wie bei Friedhof der Kuscheltiere. 
Aber genug von Tieren. Um zirca 0600 Uhr wurde es schon etwas heller und ich konnte meine Stirnlampe ausschalten. Gott sei Dank hatte ich Ersatzbatterien mit, da die ersten nach einer halben Stunde den Geist aufgaben!
brcke morgen.jpg

Morgenstund, hat bekanntlich Gold im Mund! 
Schon herrlich früh morgens den Sonnenaufgang zu beobachten! 

Um halb 10Uhr kam ich in Neulengbach an, um mich erst mal zu stärken. Nahrungstechnisch hatte ich nämlich nichts eingepackt.
So konnte ich wenigstens Österreichs größter und modernster Billa einen Besuch abstatten. 

Gestärkt, ging es wieder zurück Richtung Heimatort!

 

Die Temperaturen stiegen aufwärts und so konnte ich kurzärmelig weiter marschieren. Alle 14- 16 km wechselte ich dabei die Schuhe und die Socken. Dabei schmierte ich meine Füße mit Hirschtalg ein um noch zusätzlich Schutz zu haben. Und es hat sich ausgezahlt da ich bis auf eine kleine Blase zwischen den Zehen (die ich aber überhaupt nicht spürte) nichts hatte.

pano1.jpg 
 0900 Uhr war das Wetter noch durchwachsen….

pano2.jpg
1300 Uhr dann wesentlich schöner!

Um 15:10 kam ich wieder nachhause. Wenn man bedenkt das dies die Hälfte war vom Mammutmarsch, dann wird dies eine echte Herausforderung werden.Aber ich freue mich schon und bin gespannt was mich alles erwarten wird.

Admin - 13:09:37 | Kommentar hinzufügen




Vorbereitung Mammutmarsch. Die ersten 40 Kilometer in neuen Schuhen

   

Am Samstag um 0630 stand ich auf um meinen TT Modular Pack 45 Plus zu packen. Mit 10 kg                   Gewicht gefüttert habe ich mich nach einem kleien Frühstück auf den Weg gemacht, um 40 km in einem Stück zu gehen. Meine neuen Schuhe(LOWA Zypher MID) 

hatte ich bereits bei einer kleinen Wanderung an von 18 km. Doch war bei dieser Tour das Gelände eher waldig und steinig. Bei den 40km stellte sich eher heraus, das 80% Asphalt und 10% Schotterweg war. Die Temperaturen stiegen auch schön an, innerhalb einer guten Stunde um 6 ° Grad. Die ersten 20km waren absolut kein Problem. Ich machte maximal 5 Minuten Pausen, gerade um meine Socken zu wechseln und die Füße zu trocknen und mit Hirschtalg einzuschmieren. Bei der Sockenwahl griff ich auf X-Socks Extreme und Falke T2 und H2. Ich muss sagen nach 10km sind sie einfach feucht durch Schweiß. Deswegen finde ich es gerade wichtig, alle 10km die Socken zu wechseln und die Füße zu trocknen. Mittags machte ich eine Rast, bei Kilometer 22. Kurze Stärkung und nach 20 Minuten ging es auch schon weiter. Über den Stollberg ging es 490m bergauf. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,4km/h nicht mal so langsam. Als ich in Michelbach ankam, musste ich unbedingt meine Füße in den kalten MIchelbach halten. Mit 3° Temperatur eine wahre Kneipp Kur. Die letzten 10km spürte ich schon ein stechen in der rechten Kniehöhle, das schnell kam aber ebenso wieder ging.  Mit einer Gesamtdauer inklusive Pausen ging ich 7 Stunden 41 Minuten und 41,5km. 

In 2 Wochen werde ich dann diesselbe Strecke nochmals testen mit dem halben Gewicht und Laufschuhen.